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Termine | Etkinlikler | Dates: 2015

 


Foto: Ron RosenbergMontag,  14.12. um 19.00 Uhr | Hörsaal II der Universität zu Köln

„Annes Schweigen – Annenin Sessizliği | Lesung mit Doğan Akhanlı


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Nare Karoyan
Nare Karoyan

Son, 8.11. | 18.00 Uhr | Theater der Keller,  Kleingedankstraße 6, Köln
URFA. Eine Stadt, zwei Ärzte. Armenien 1915
Lesung mit Mona Yahia und Dogan Akhanli mit Musik von Nare Karoyan

Zwei Ärzte werden 1915 Augenzeuge des Völkermords an den Armeniern in der heute im Südosten der Türkei gelegenen Stadt Urfa. Der eine ist der Schweizer Arzt Jakob Künzler, der seine Erlebnisse später in dem Buch „Im Lande des Blutes und der Tränen“ veröffentlichte. Der zweite Arzt heißt Hayim – ein syrischer Jude und osmanischer Beamter, der sich in der Öffentlichkeit Yahia nennt. Er ist eine literarische  Figur in der Novelle, „Arzt oder Abtrünniger“ von Mona Yahia und trägt Züge ihres Großvaters. Mona Yahia, selbst in Bagdad aufgewachsen, und der türkischstämmige Autor Dogan Akhanli (beide leben seit den 1990er-Jahren in Köln) sprechen über das Unfassbare des Völkermordes und über Vertreibung und Flucht, die auch ein Teil ihrer eigenen Biografie ist. Am Klavier begleitet sie die international renommierte Musikerin Nare Karoyan

Faltblatt


esterMo 2.11. | 18.30-20 Uhr | Melanchthon Akademie | Kartäuserwall, 24B
Transnationale Erinnerungsräume – weitergedacht | Ester Mujawayo und Dogan Akhanli

Gibt es eine „Erinnerungsgemeinschaft“, die über nationale Grenzen hinweg funktioniert? Gibt es einen Gedächtnisraum, der Anerkennung und Würde der Opfer verschiedener Völkermorde beherbergt? Gerade in diesem Jahr 2015, in dem wir der Völkermorde in Armenien, in Ruanda und Scebrenica sowie der Befreiung der Juden aus den Konzentrationslagern gedenken, wird die Forderung nach transnationalen Erinnerungsräumen lauter. Mit Dogan Akhanli, der sich als deutscher Schriftsteller mit türkischen Hintergrund der Frage nach dem Umgang mit Genozid dezidiert stellt und Ester Mujawayo, die den Völkermord in Ruanda überlebte und heute im psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge in Düsseldorf arbeitet, wollen wir in einer zweiten Runde Antworten auf die Fragen suchen: Wo ereignen sich transnationale Räume? Wie sehen diese Räume aus? Wer bewohnt und belebt diese Räume? Wer macht auf sie aufmerksam?


Do, 29.10. | 19.30 Uhr | Max-Bense-Forum, Stadtbibliothek, Mailänder Platz 1, Stuttgart
Schreiben gegen die Unterdrückung Dogan Akhanli und Benjamin Aynal Gespräch und Lesung | Dogan Akhanli, Kölner Autor und Theatermacher, und der Schriftsteller Benjamin Aynal, armenischer Herkunft, lesen aus ihren Büchern und sprechen über ihr Schreiben in der Diaspora – und über religiöse und politische Diskriminierung.


14.10.2015 | Familiengarten /Aile Bahçesi, Oranienstr. 34, 10999 Berlin
Edebiyat ve Siddet | Doğan Akhanlı | Moderasyon: Ülkey Başıbüyük

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